{"id":2460,"date":"2021-02-28T19:21:51","date_gmt":"2021-02-28T19:21:51","guid":{"rendered":"https:\/\/walsermundart.ch\/?page_id=2460"},"modified":"2022-04-18T18:23:30","modified_gmt":"2022-04-18T18:23:30","slug":"04-schanfigg","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/walsermundart.ch\/?page_id=2460","title":{"rendered":"1.5 &#8211; Schanfigg"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/walsermundart.ch\/?page_id=330\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Pfeil-zurueck-mini-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6871\" width=\"107\" height=\"69\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Das <strong>Schanfigg <\/strong>wird von alten Einheimischen \u201eTschalfigg\u201c genannt. Der urspr\u00fcngliche Flurname geht auf das Romanische oder gar Keltische zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"506\" src=\"https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Schanfigg-Namen-Snipping-1024x506.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5096\" srcset=\"https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Schanfigg-Namen-Snipping-1024x506.jpg 1024w, https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Schanfigg-Namen-Snipping-300x148.jpg 300w, https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Schanfigg-Namen-Snipping-768x379.jpg 768w, https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Schanfigg-Namen-Snipping.jpg 1358w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Foto: Andrea Heinrich<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Urkunden belegen, dass die Siedlungen von Maladers bis St. Peter schon vor rund tausend Jahren bestanden (Friedrich Pieth, Aus der Geschichte des Tales Schanfigg, 1951). Wir d\u00fcrfen annehmen, dass es auch das Dorf Peist damals schon gab. Alles waren Haufend\u00f6rfer ohne einzelne H\u00f6fe ausserhalb der eng gebauten Siedlungen, und allen war damals die romanische Sprache gemeinsam.<\/p>\n\n\n\n<p>Von Davos her\u00fcber besiedelten Walser Arosa, das Sap\u00fcn, Fondei und Langwies. Die weitere Expansion talausw\u00e4rts, auch nach Tschiertschen und Praden, wird nicht ohne Widerstand der ans\u00e4ssigen romanischsprechenden Bev\u00f6lkerung vonstatten gegangen sein. Zur Sprache schreibt Paul Zinsli in \u00abWalser Volkstum\u00bb, dass die Stadt Chur kaum einen Einfluss hatte. \u00abVielmehr ist die ganze Talschaft bis auf das letzte D\u00f6rfchen Maladers unmittelbar hinter der Stadt in der neuen Mundart durch das Walserdeutsch von Langwies entscheidend geformt worden.\u00bb<br><\/p>\n\n\n\n<p>Charakteristisch f\u00fcr das Schanfigg sind das Personalpronomen <strong>wi\u00e4r <\/strong>(wir) und das Wort <strong>gschw\u00fcnd<\/strong> (geschwind).<\/p>\n\n\n\n<p>Was f\u00fcr das Schanfigg gilt, trifft auch f\u00fcr Davos und in geringerem Mass f\u00fcr das Pr\u00e4ttigau zu: Die Alten sprechen den Dialekt noch, von den Jungen sind es immer weniger. <strong>Christian Patt zitiert in seiner Schrift \u201eSchanfigger W\u00f6rter\u201c<\/strong>, W\u00f6rter aus L\u00fcen, Castiel und Calfreisen, herausgegeben 1986, den Sprachfachmann Dr. Paul Zinsli: &#171;Manches wird bloss noch verstanden, nicht mehr gebraucht. Es geh\u00f6rt bloss noch zum passiven Wortschatz.&#187; In seinem Buch &#171;<strong>Walser Volkstum<\/strong>&#171;, 5. Auflage von 1986, widmet Zinsli 60 Seiten der Sprache.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Zuge der von der gegenw\u00e4rtigen B\u00fcndner Kantonsregierung und dem Grossen Rat gef\u00f6rderten Gemeindefusionen haben sich alle Gemeinden auf der rechten Talseite des Schanfiggs, ausgenommen Maladers, auf den 1. Januar 2013 der Gemeinde Arosa angeschlossen. Sie sind folglich nur noch D\u00f6rfer oder Siedlungen innerhalb der Gemeinde Arosa. Amtshandlungen laufen \u00fcber die Aroser Verwaltung oder \u00fcber Chur, was den Walserdialekten im Tal nicht f\u00f6rderlich ist. Maladers hat im Jahr 2019 mit Chur fusioniert und ist seit dem 1. Januar 2020 auch keine selbstst\u00e4ndige Gemeinde mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Die in der Gemeinde Arosa aufgegangenen D\u00f6rfer sind auf den guten Willen der Aroser Stimmberechtigten angewiesen, die im Tal eine erdr\u00fcckende Mehrheit bilden. Die kleinen Schulen haben einen schweren Stand.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Die folgende \u00dcbersichtskarte, google earth entnommen, zeigt die f\u00fcnf Schanfigger Regionen mit den unterschiedlichen sprachlichen Besonderheiten, wie sie nachfolgend umschrieben werden.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Schanfigg-google-3D-Namen-Ovale-1024x467.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2429\" width=\"751\" height=\"342\" srcset=\"https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Schanfigg-google-3D-Namen-Ovale-1024x467.jpg 1024w, https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Schanfigg-google-3D-Namen-Ovale-300x137.jpg 300w, https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Schanfigg-google-3D-Namen-Ovale-768x350.jpg 768w, https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Schanfigg-google-3D-Namen-Ovale.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 751px) 100vw, 751px\" \/><figcaption>google earth, bearbeitet<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:38px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\" style=\"font-size:35px\"><strong>Langwies mit Fondei und Sap\u00fcn<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hier entstanden typische Walsersiedlungen mit Grossfamilien. \u00dcber das karge und entbehrungsreiche Leben im Fondei erz\u00e4hlt <strong>Hans Mettier<\/strong> in seiner Schrift: <strong>Das Hochtal Fondei<\/strong>, siehe Startseite <strong>9 Walsert\u00e4ler<\/strong>.) Insbesondere im Sap\u00fcn gibt es wenig einigermassen flaches Land, Lawinenz\u00fcge durchziehen die Abh\u00e4nge und erschweren im Winter die Verbindung nach Langwies. Das Fondei (Fandei, Fndei, Fnd\u00e4i) hingegen mit seinem weiten Talkessel ist deutlich wirtlicher, nur die Verbindung nach Langwies ist durch Lawinenz\u00fcge gef\u00e4hrdet. In dieser Abgeschiedenheit konnte sich der Walserdialekt gut erhalten. Die kurzen Vokale in Hof, Tag u.a. sind noch zu h\u00f6ren wie in Davos. In Peist und weiter talausw\u00e4rts sind diese verloren gegangen. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Langwies-Grossaufnahme-Text-1024x678.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5100\" width=\"698\" height=\"462\" srcset=\"https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Langwies-Grossaufnahme-Text-1024x678.jpg 1024w, https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Langwies-Grossaufnahme-Text-300x199.jpg 300w, https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Langwies-Grossaufnahme-Text-768x508.jpg 768w, https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Langwies-Grossaufnahme-Text.jpg 1169w\" sizes=\"auto, (max-width: 698px) 100vw, 698px\" \/><figcaption>Langwies &#8211; Foto: Uwe Oster,  AZ 22.08.2014<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:26px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\" style=\"font-size:35px\"><strong>Arosa, Sunn\u00e4r\u00fcti, Litzir\u00fcti<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hans Mettier-Heinrich, Langwies, hat sich eingehend mit der Besiedlung durch die Walser befasst und sagt dazu:&nbsp;Die R\u00fctenen (Litzi- und Sonnenr\u00fcti) wurden analog des mittleren, inneren und \u00e4usseren Pr\u00e4tschwaldes von den Leuten, die aus den Bergen Fondei, Sap\u00fcn und Medergen herunter kamen, urbarisiert. Arosa wurde aber um dreizehnhundert schon von Davos aus direkt besiedelt und geh\u00f6rte politisch noch jahrhundertelang zu Davos. Heute noch bestehen Doppelb\u00fcrgerschaften. Zudem gibt es Mettier, die nicht B\u00fcrger von Langwies, sondern Doppelb\u00fcrger von Davos und Arosa sind.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"756\" height=\"567\" src=\"https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/10-Langwies-Arosa-red.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5683\" srcset=\"https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/10-Langwies-Arosa-red.jpg 756w, https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/10-Langwies-Arosa-red-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 756px) 100vw, 756px\" \/><figcaption>Arosa &#8211; Litzir\u00fcti &#8211; Sunn\u00e4r\u00fcti &#8211; Langwies &#8211; Foto:  A. Heinrich<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Heute hat Arosa einen starken Kontakt zum Unterland, und ein grosser Teil der Bev\u00f6lkerung ist von dort zugezogen. Arosa gleicht diesbez\u00fcglich Davos Platz und Davos Dorf. Auch die ersten Siedler wohnten da wie dort zerstreut und in bescheidenen Verh\u00e4ltnissen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color\"><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arosa#Politische_Gemeinde_Arosa\" target=\"_blank\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arosa#Politische_Gemeinde_Arosa<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNach 1300 liessen sich aus Davos kommende, deutsch sprechende Walser in Arosa (1330 als Araus erw\u00e4hnt) nieder \u2026 . Die Er\u00f6ffnung der Chur\u2013Arosa Bahn 1914 erm\u00f6glichte trotz schwierigem Umfeld mitten im Ersten Weltkrieg die Entwicklung Arosas zum eigentlichen Weltkurort. Damit einher ging eine tiefgreifende Neu- und Umgestaltung der alten Walsersiedlung, die ihren urspr\u00fcnglichen Charakter wie auch die angestammte Walsersprache weitgehend einb\u00fcsste.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\" style=\"font-size:35px\"><strong>Mittelschanfigg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Molinis-St-Peter-Pagig-Snipping.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5110\" width=\"716\" height=\"542\" srcset=\"https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Molinis-St-Peter-Pagig-Snipping.jpg 983w, https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Molinis-St-Peter-Pagig-Snipping-300x228.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 716px) 100vw, 716px\" \/><figcaption>Molinis &#8211; St. Peter mit Fatschel &#8211; Pagig &#8211; Foto: A. Heinrich<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:9px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Wie in der obenstehenden \u00dcbersichtskarte ersichtlich, bildet das <strong>Mittelschanfigg<\/strong> mit den Orten <strong>Peist, St.Peter, Pagig und Molinis<\/strong> eine Einheit. Leider gibt es dazu fast keine Schriften, was in \u201eL\u00e4sibl\u00fcescht\u201c damit begr\u00fcndet wird, dass im 20. Jahrhundert keine lokalen Druckereien mit angegliederten Zeitungen vorhanden waren wie im Pr\u00e4ttigau und in Davos und damit wenig Anreiz bestand, Dialekttexte zu schreiben. Wer weiss, ob nicht doch auf einem Estrich noch alte Geschichten in Dialekt liegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Von Peist talausw\u00e4rts sind die Flurnamen zu einem grossen Teil romanisch oder vorromanisch. Die Flurnamenkarte der Gemeinde Peist f\u00fchrt sie f\u00fcr Peist ausf\u00fchrlich auf und beschreibt sie kurz. Peist \u00fcbernahm als erster Ort das Walserdeutsche aus Langwies. Die meisten Flurnamen sind erhalten geblieben, wenn auch oft nicht lautgerecht. So wird der Flurname Calpuz mit K gesprochen: Kalpuz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color\" style=\"font-size:35px\"><strong>Ausserschanfigg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Castiel-Dorf-Snipping-1024x619.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5114\" width=\"528\" height=\"318\" srcset=\"https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Castiel-Dorf-Snipping-1024x619.jpg 1024w, https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Castiel-Dorf-Snipping-300x181.jpg 300w, https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Castiel-Dorf-Snipping-768x464.jpg 768w, https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Castiel-Dorf-Snipping.jpg 1283w\" sizes=\"auto, (max-width: 528px) 100vw, 528px\" \/><figcaption>Castiel &#8211; Foto: Andrea Heinrich<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:7px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Christian Patts W\u00f6rtersammlung bezieht sich auf die drei Ortschaften <strong>Calfreisen, L\u00fcen <\/strong>und<strong> Castiel<\/strong> im Ausserschanfigg. In Calfreisen, vor allem aber in Castiel und L\u00fcen, sprechen alte Leute noch einen auff\u00e4llig dunklen Dialekt, der Christian Patt beim Schreiben einige M\u00fche bereitet hat, wie er beklagt: L\u00f6\u00fct (Leute), Hous (Haus), Pe\u00eeschtl (T\u00fcrpfosten), Page\u00eeg (Pagig). Das <strong>e<\/strong> wird wie in <em>wenn<\/em> gesprochen. Auf der rechten Talseite des Ausserschanfiggs wirkte das Romanische am l\u00e4ngsten nach und beeinflusste den Walserdialekt wie nirgends sonst im Tal. Patt schreibt aus seinen Jugenderinnerungen: Die Langwieser redeten wie die \u201eTafaaser, viil h\u00e4ller as wi\u00e4r.\u201c Es gibt dazu ein Tondokument von Marie Fleisch, L\u00fcen, mit der schriftlichen Fassung unter <strong>9 Walsert\u00e4ler<\/strong> auf der Startseite.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Lueen-Snipping2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5116\" width=\"552\" height=\"328\" srcset=\"https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Lueen-Snipping2.jpg 885w, https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Lueen-Snipping2-300x178.jpg 300w, https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Lueen-Snipping2-768x456.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 552px) 100vw, 552px\" \/><figcaption>L\u00fcen &#8211; Foto: Andrea Heinrich<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:12px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Praden<\/strong> geh\u00f6rte lange Zeit zum Gericht Langwies und hatte damit eine enge Beziehung zum Langwieser Dialekt. <strong>Tschiertschen<\/strong> hingegen geh\u00f6rte zum Gerichtsbezirk Churwalden. Die N\u00e4he zu Chur ist dem Dialekt nicht f\u00f6rderlich. Tschiertschen und Praden fusionierten auf den 1. Januar 2019, die neue Gemeinde Tschiertschen-Praden ist selbstst\u00e4ndig geblieben, sie hat sich weder Arosa noch Chur angeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Calfreisen-n-Tschiertschen-min-1024x567.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2435\" width=\"667\" height=\"369\" srcset=\"https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Calfreisen-n-Tschiertschen-min-1024x567.jpg 1024w, https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Calfreisen-n-Tschiertschen-min-300x166.jpg 300w, https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Calfreisen-n-Tschiertschen-min-768x425.jpg 768w, https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Calfreisen-n-Tschiertschen-min-1536x851.jpg 1536w, https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Calfreisen-n-Tschiertschen-min-2048x1134.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 667px) 100vw, 667px\" \/><figcaption>Blick von Calfreisen nach Tschiertschen und Praden<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Calfreisen <\/strong>mit der Burgruine Bernegg, Blick nach <strong>Tschiertschen <\/strong>(ganz links) und <strong>Praden <\/strong>(rechts). Die <strong>Plessur <\/strong>fliesst in einem tiefen, teils felsdurchsetzten Graben und trennt die Bev\u00f6lkerung auf der anderen Talseite fast g\u00e4nzlich von der diesseitigen ab. Fr\u00fcher allerdings gab es vereinzelt Fusswege mit Stegen \u00fcber die Plessur.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Calfreisen-Snipping-1024x743.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5109\" width=\"638\" height=\"462\" srcset=\"https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Calfreisen-Snipping-1024x743.jpg 1024w, https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Calfreisen-Snipping-300x218.jpg 300w, https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Calfreisen-Snipping-768x557.jpg 768w, https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Calfreisen-Snipping.jpg 1169w\" sizes=\"auto, (max-width: 638px) 100vw, 638px\" \/><figcaption>Calfreisen &#8211; Foto: Andrea Heinrich<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:8px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Maladers <\/strong>ist seit Menschengedenken stark auf Chur ausgerichtet. Viel vom Walserdialekt ist verloren gegangen. Auf den 1. Januar 2020 ist Maladers Teil von Chur.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/maladers-Name.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4701\" width=\"600\" height=\"454\" srcset=\"https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/maladers-Name.jpg 761w, https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/maladers-Name-300x227.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption>Maladers<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:9px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/walsermundart.ch\/?page_id=330\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/walsermundart.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Pfeil-zurueck-mini-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6871\" width=\"107\" height=\"69\"\/><\/a><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Schanfigg wird von alten Einheimischen \u201eTschalfigg\u201c genannt. 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